Schönes Raumdesign geht heute oftmals mit harten Oberflächen einher. Durch puristische, nicht schallabsorbierende Materialien wie Glas, Sichtbeton, Parkett steigt automatisch die Nachhallzeit im Raum. Durch hohe Nachhallzeit verbreitet sich der Nachhall im Raum und der Lombard-Effekt setzt ein, da die Sprachverständlichkeit im Raum sinkt und die Personen im Raum ihre Sprachleistung intuitiv dem Hören der eigenen Stimme anpassen. Folge: Die Lautstärke im Raum steigt, der Stresspegel nimmt zu, Unwohlsein macht sich breit, die Arbeitsleistung sinkt.
Mit der richtigen Dosierung an Schallabsorbern kann dem entgegengewirkt werden und die Nachhallzeit auf ein Optimum reduziert werden. Durch das richtige KLANGDESIGN im Raum sprechen Personen ca. 13-19 dB leiser. Das richtige KLANGDESIGN kann durch den Einsatz der von uns gefertigten Schallabsorber erreicht werden. Schallabsorber sind nicht gleich Schallabsorber. Es gibt Schallabsorber, die in unterschiedlichen Frequenzen absorbieren. So gibt es Absorber, die für den sprachfrequenten Bereich (500 – 2000 Hz) konzipiert wurden und für das Wohlbefinden im Raum sorgen. Andere absorbieren speziell hohe oder tiefe Frequenzen, welche optimal die Störgeräusche bei Sporthallen oder Industriehallen reduzieren. Anhand vorhandener Prüfzeugnisse kann der von Ihnen beauftragte Raumakustiker die für Ihre Zwecke am besten geeignetsten Absorber einplanen. Gerne vermitteln wir Ihnen einen Kontakt zu einem Raumakustiker.
Akustik und Design lässt sich gut kombinieren. Harte Oberflächen wirken minimalistisch – textile, absorbierende Oberflächen erzeugen das gewünschte Wohlgefühl. Die Oberfläche unserer Absorber kann aus puristischem, hochkomprimiertem Vlies bestehen oder aus textilem Stoff. Sie können sich optisch anpassen oder den Raum bewusst prägen. Die von uns gefertigten Absorber sind objektgeeignet und bestehen aus ca. 30% Recyclingmaterial und sind bis zu 100% recyclingfähig.
Übrigens: Der Name CreativElements rührt daher, dass auf Grund unseres modernen Maschinenparks alle Geometrien anhand von DXF-Dateien umgesetzt werden können. Kleinprojekte realisieren wir genauso gerne mit Ihnen wie Großprojekte.
Wie Schall wirkt – und wie man ihn kontrolliert
Schall ist eine Luftdruckschwankung, die sich als Welle durch verschiedene Medien ausbreitet. Er setzt sich aus Wellenlänge, Frequenz und Intensität zusammen. In Luft breitet sich Schall mit ca. 340 m/s aus, während er in festen Materialien wie Stahl mit bis zu 5200 m/s übertragen wird.
Schallübertragung und Schalldämmung
Die Geschwindigkeit des Schalls hängt vom Material ab, durch das er sich bewegt. Während Luft Schall nur begrenzt leitet, sind Flüssigkeiten und vor allem Festkörper deutlich schallleitender. Deshalb ist die Wahl des richtigen Dämmmaterials entscheidend:
Hochwertige Dämmstoffe mit hoher Dichte reduzieren die Schallübertragung erheblich.
Geringwertige Dämmmaterialien können den Schallschutz nicht ausreichend verbessern.
Menschliche Wahrnehmung von Schallwellen
Das menschliche Ohr kann Schall zwischen 20 Hz und 20.000 Hz wahrnehmen. Alles darunter nennt man Infraschall, alles darüber Ultraschall. Besonders wichtig für die Sprachverständlichkeit ist der Bereich zwischen 300 Hz und 3.000 Hz.
Die Wahrnehmung von Geräuschen ist subjektiv und hängt ab von:
Lautstärke (Schallpegel in dB)
Frequenzbereich des Schalls
Art des Geräusches (konstant oder unterbrochen)
Individueller Empfindlichkeit und Stimmung
Wusstest du? Ein Anstieg von 10 dB wird als Verdopplung der Lautstärke wahrgenommen.
Schallreflextion, Schallabsorption, Schalldämmung
Wenn Schall auf eine Oberfläche trifft, passiert eines von drei Dingen:
Reflexion: Der Schall wird zurückgeworfen.
Absorption: Der Schall wird vom Material aufgenommen.
Transmission: Der Schall durchdringt das Material.
Der optimale Schallschutz kombiniert hochwertige Schallabsorber mit effektiven Dämmmaterialien, um Nachhall zu reduzieren und eine angenehme Raumakustik zu schaffen.